Hier informieren wir über Neuigkeiten aus den Kommunen, die sich im Netzwerk Nachhaltige Bürgerkommune beteiligen.

 

  • Januar 2014: Generationennetzwerk Berngau gewinnt mit seiner Teeniegruppe den ersten Preis beim Wettbewerb "Gemeinsam stark sein" des Deutschen Vernetzungsstelle Ländlicher Räume (DVS)

Gelebte Jugendbeteiligung stand diesmal im Fokus des Wettbewerbs "Gemeinsam stark sein", den die in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) angesiedelte Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) ausrief. Die drei Gewinnergruppen wurden am Mittwoch, 22. Januar 2014, beim Abendempfang des Bundeslandwirtschaftsministeriums und der Messe Berlin auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin geehrt. Der erste Platz ging an die Teeniegruppe im Generationennetzwerk Berngau. Die Berngauer waren mit allen - insgesamt 29 - Kindern und den Betreuern nach Berlin gereist. Dem Generationennetzwerk Berngau wurde damit auch bundesweit bestätigt, dass man sich auf den richtigen Weg gemacht hat. Was in Berlin überzeugte: Die Teenies haben einen Imagefilm für Neubürger über die Gemeinde gedreht und verarbeiten die Themen der ländlichen Entwicklung in ihren Theaterstücken für Senioren.
Den zweiten Platz belegte der "Naturnahe Spiel- und Begegnungsraums für Kinder, Jugendliche und Senioren" aus Nordrhein-Westfalen. Den dritten Platz gewann das Projekt "BandsLand Bopfingen" aus Baden-Württemberg. Die Gewinner wurden durch eine Online-Abstimmung ermittelt.

 

  • Dezember 2013: Informationsveranstaltung "Zeitbank - Eine Idee auch für Schwarzenbach?"

Diese Frage diskutierten rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen einer Informationsveranstaltung, die die Stadt Schwarzenbach a.d.Saale in Kooperation mit dem Netzwerk Nachhaltige Bürgerkommune organisiert hatte.
Zeitbanken stellen eine Möglichkeit dar, vor Ort nachbarschaftliche Hilfen zu initiieren und zu organisieren. Ziel ist die gegenseitige Unterstützung im Alltag, aber auch gemeinsame Unternehmungen und Freizeitaktivitäten sind wichtige Elemente. Für die Hilfe, die man gibt, bekommt jeder die Zeit auf einem Stundenkonto gutgeschrieben. Nimmt man selbst Hilfe in Anspruch, „bezahlt“ man mit diesen angesparten Stunden. Älteren Mitgliedern ermöglichen Zeitbanken, so lange wie möglich selbständig und in der vertrauten Umgebung eine hohe Lebensqualität zu genießen. Aber auch Familien erfahren Entlastung. Das Annehmen von Hilfe wird leichter, denn jeder kann im Gegenzug selbst Hilfe geben und fühlt sich sowohl gebraucht als auch unterstützt. Die Idee, die in Österreich schon an vielen Orten umgesetzt ist, fängt erst langsam an, sich in Deutschland durchzusetzen.
Ingrid Engelhart, Vorsitzende des Vereins SPES Zukunftsmodelle e.V. aus Freiburg, stellte das Konzept einer Zeitbank vor und ga b ganz konkrete Anregungen und handfeste Hilfen für die Gründung einer Zeitbankinitiative vor Ort. So kann eine Zeitbank z.B. in Form eines gemeinnützigen Vereins, aber auch als selbständige Abteilung innerhalb eines bereits bestehenden Vereins organisiert sein. Die Tätigkeit der Zeitbankmitglieder ist dabei rein ehrenamtlich und freiwillig. Im Anschluss an den Vortrag von Frau Engelhart wurde intensiv Fragen der praktischen Umsetzung einer Zeitbank in Schwarzenbach diskutiert.

 

  • November 2013: BMW Umweltpreis für die Gruppe „Gartenwichtel Barbing“ des Obst- und Gartenbauvereins Barbing

Die Barbinger Gartenwichtel, eine Abteilung des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) der Gemeinde Barbing, haben mit dem Modell eines Bauernhofs, der sich völlig autark mit Strom versorgt, den BMW Umweltpreis 2013 zum Thema „Boden, Wasser, Wind, Sonne - Grundlagen für Leben und Energie“ gewonnen. Dieses Modell und der Einsatz der Gartenwichtel passen hervorragend in die Gemeinde Barbing, die sich im Rahmen des NENA-Modellprojekts „Klimaschutz und Energiewende beginnt in unseren Köpfen“ mit Bewusstseinsbildungsprozessen im Bereich Klimaschutz und Energiewende beschäftigt. Lesen Sie hier einen Bericht zu der Gruppe "Gartenwichtel Barbing" und ihrem Modell, mit dem sie den Preis gewonnen haben.

 

  • November 2013: Seminar "Mein Recht im Ehrenamt" in Barbing
Die Gemeinde Barbing organisierte in Kooperation mit dem Netzwerk Nachhaltige Bürgerkommune das beliebte Seminar. Rechtsanwalt Bernd Jaquemoth griff das auf den ersten Blick trockene Thema in bewährter Weise kurzweilig auf und informierte umfassend über Fragen nach Rechten, Pflichten und der Haftung, die sich bei der Übernahme einer freiwilligen Tätigkeit ergeben.

 

  • Oktober 2013: Seminar "Einführung in Projektmanagement" in Neustadt a.d.Aisch und Neumarkt

In Projekten, die unter Beteiligung Ehrenamtlicher umgesetzt werden, arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Arbeitsweisen und Erwartungen zusammen. Die Städte Neustadt a.d.Aisch und Neumarkt i.d.OPf. luden, in Kooperation mit dem Netzwerk Nachhaltige Bürgerkommune, Interessierte ein, Methoden und Werkzeuge des Projektmanagements kennenzulernen. Der Workshop „Einführung in Projektmanagement“ gab den Aktiven vor Ort einen Überblick über die Phasen des Projektmanagements. Mit Fallbeispielen und praktischen Übungen wurden die wichtigsten Methoden geübt und vertieft, die Spezifika von Projekten im gemeinnützigen Sektor wurden dabei besonders herausgearbeitet.

 

  • Juli 2013: Seminar "Vereinsarbeit aktiv mitgestalten" in Roßtal

Welche Themen beschäftigen mich, bezogen auf meinen Verein, besonders? Wie sieht meine Ideallösung für unseren Verein aus? Welche Ideen davon sind realisierbar? Was sind die nächsten Schritte? Diese Fragen diskutierten die Teilnehmenden des Seminars, das das Netzwerk Nachhaltige Bürgerkommune und der Markt Roßtal gemeinsam organisiert hatten. Referent Arnold Lindner führte informativ und unterhaltsam zugleich durch den Tag, brachte seinen Erfahrungsschatz aus langjähriger Vereinsarbeit ein und und regte immer wieder den Austausch in Kleingruppen an.

 

  • Juni 2013: Bürgerstiftung Pettendorf wählt ihre erste Vorstandschaft

43 Bürgerinnen und Bürger, örtliche Vereine und Institutionen, Banken und die Gemeinde Pettendorf haben die Bürgerstiftung Pettendorf ins Leben gerufen, die sich als "Chancenorganisation von Bürgern für Bürger" versteht. Neben der Bürgerstiftung Neumarkt i.d.OPf. handelt es sich dabei um die zweite Bürgerstiftung in der Oberpfalz. Lesen Sie mehr über die Gründung der Pettendorfer Bürgerstiftung in einem Artikel der Mittelbayerischen Zeitung vom 06.01.13 sowie über die Wahl der Vorstandschaft in einem Artikel der MZ vom 31.05.13.

Anschrift:
Bürgerstiftung Pettendorf
c/o Gemeinde Pettendorf, Margarethenstraße 4, 93186 Pettendorf
Vorstandsvorsitzender:
Reinhold Demleitner, Mail: reinfr@gmx.de, Tel.: 09409 / 2173

 

  • Juni 2013: Staatssekretärin Melanie Huml besucht das Generationen-Netzwerk Berngau

Staatssekretärin Melanie Huml machte sich vor Ort ein Bild von der Arbeit des Generationen-Netzwerks Berngau. Im Rahmen des Pilotprojekts, das vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit gefördert wird, soll mit Hilfe eines Koordinators das gesellschaftliche Leben der Gemeinde in einer zeitgemäßen Form organisiert werden. Dabei sollen alle Altersgruppen eingebunden und gegebenenfalls auch neue Angebote entwickelt werden. Lesen Sie mehr über den Besuch der Staatssekretärin in einem Artikel der Mittelbayerischen Zeitung (08.06.13).

 

  • Mai / Juni 2013: Seminar "Mein Recht im Ehrenamt" in Schwarzenbach a.d.Saale und in Pettendorf
Die Stadt Schwarzenbach a.d.Saale sowie der Markt Roßtal hatten in Kooperation mit dem Netzwerk nachhaltige Bürgerkommune jeweils bei sich vor Ort Interessierte zu diesem Seminar eingeladen: Bürgerschaftliches Engagement spielt sich nicht im rechtsfreien Raum ab. Ob Vereinsvorstand oder Initiator einer Nachbarschaftshilfe - Rechtsanwalt Bernd Jaquemoth griff auf den ersten Blick trockene Themen kurzweilig auf und informierte umfassend über Fragen nach Rechten, Pflichten und der Haftung, die sich bei der Übernahme einer freiwilligen Tätigkeit ergeben. Immer wieder nahm er sich Zeit, auf alle individuellen Fragen einzugehen und für jedes Problem, das die Teilnehmer mitbrachten, eine Lösung zu finden.

 

  • März 2013: Der Gemeinderat Niederwerrn hat zum  1. März 2013 die Förderrichtlinie "Jung kauft Alt" beschlossen

Jungen Paaren und Familien mit Kindern die Schaffung von Wohneigentum in gewachsener Umgebung zu erleichtern - das ist das Ziel der Förderrichtlinie "Jung kauft Alt" . Vorbild für den Gemeinderat war dabei das „Hiddenhäuser Modell"

 

  • Februar 2013: Seminar "Vereinsarbeit aktiv mitgestalten" in Berngau
Wie machen wir unseren Verein fit für die Zukunft? Diese Frage brannte etlichen Vereinsvertreterinnen und -vertretern auf den Nägeln. Deshalb trafen sie sich am 23.02.13 zu einem Seminar, das das Netzwerk Nachhaltige Bürgerkommune und die Gemeinde Berngau gemeinsam organisiert hatten. Lesen Sie hier einen Bericht über das Seminar.

 

  • Januar 2013: "Energiewende vor Ort" in der Gemeinde Barbing

Unter dem Motto „Lebensministerium vor Ort“ besuchte Dr. Marcel Huber am 22. Januar den Landkreis Regensburg. Bei diesem Besuch überreichte er Albert Höchstetter, dem ersten Bürgermeister von Barbing, einen Förderbescheid für die Umsetzung eines Projekts, mit dem die Bürger an der Energiewende beteiligt und so für die Themen Klimaschutz und Energiewende gewonnen werden. Lesen Sie mehr darüber auf den Internetseiten der Gemeinde Barbing sowie in Artikeln der Mittelbayerischen Zeitung (22.01.13) und der Donau Post (23.01.13).

 

  • Januar 2013: Berichte im BR über das Netzwerk Nachhaltige Bürgerkommune Bayern

Der Bayerische Rundfunk berichtet über das Netzwerk Nachhaltige Bürgerkommune. Am 16.01.13 wurde auf Bayern 1 in der Sendung "Mittags in Franken" die Netzwerk-Gemeinde Roßtal vorgestellt, in der "Frankenschau aktuell" des Bayerischen Fernsehens wurde über Projekte in Nordhalben, Pleinfeld und Unsleben berichtet. Außerdem hatte Danielle Rodarius als Studiogast die Möglichkeit, das Netzwerk vorzustellen.

 

  • Dezember 2012: Neumarkt erhält den Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Die Stadt Neumarkt hat den diesjährigen Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie „Mittelstädte“ erhalten. Lesen Sie mehr auf den Internetseiten des Nachhaltigkeitspreises sowie in einem Artikel der Mittelbayerischen Zeitung.

 

  • Oktober 2012: Roßtal wird mit dem Siegel "Fairtrade-Town" ausgezeichnet

Der Markt Roßtal darf sich künftig als "Fairtrade-Town" bezeichnen. Mehr über die Verleihung des Siegels an den Markt Roßtal erfahren Sie in einem Pressebericht der Fürther Nachrichten. Mehr über die Auszeichnung erfahren Sie auf den Internetseiten der Kampagne "Fairtrade-Towns. Auch folgende Kommunen aus dem Netzwerk Nachhaltige Bürgerkommune sind "Fairtrade-Towns": Bad Wörishofen, Herrsching, Neumarkt i.d.OPf.BMW Umweltpreis für die Gruppe „Gartenwichtel Barbing“ des Obst- und Gartenbauvereins Barbing

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